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Bahntransport 1990
Die Verlegung von WaffenSystem-Material und allg. Mat. erfolgte über einen Zeitraum von etwa 6 Wochen, wobei es nur einen Eisenbahn-Transport gab. Dieser wurde in Wester-Ohrstedt beladen und in Wolfhagen in der Pommern Kaserne (Heeres-Panzerkaserne i.d.Nähe von Arolsen) entladen.
Alles WS-Gerät wurde nach und nach in Wester-Ohrstedt aufgefahren und dort abgestellt. Die Bundesbahn stellte für den Transport Flachbettwagen mit einer Kurzkupplung für das Beladen bzw. Entladen über einen Kopfanschluss bereit, d.h., die WS-Fahrzeuge konnten von einem Eisenbahnwagen über die abgeklappten Bordwände auf den anderen Wagen fahren. Das war ein prima Verfahren; in W-Ohrstedt Kopfbeladung und in Wolfhagen zügiges Abladen über den dortigen Kopfanschluss.
Die Sache hatte aber einen Haken, denn die Bahn konnte aus W-Ohrstedt, wie gewohnt, die Lock vorn anhängen und musste aber den Zug in den Sack-Anschluss in Wolfhagen reinschieben, die Lock wäre beim Abladen über den Kopfanschluss sonst im Weg gewesen. Und genau das passierte, wir kamen rückwärts an, an einem Samstagvormittag mit Lockführern, die wg. Fahrzeitüberschreitung nicht mehr fahren durften und daher keine Möglichkeit mehr , evtl. zurück nach Kassel zu Drehen!
Also, rückwärts mit Anhängern auf den Waggons rangieren und dann seitlich abladen !
Hat dann alles etwas länger gedauert, aber die Fahrer aus der Fahrbereitschaft konnten dabei endlich mal zeigen, was sie drauf hatten. Der Transportmanager der DB in Kassel hatte als Entschuldigung die fehlende Anweisung auf dem Frachtbrief zum Reinschieben nach Wolfhagen parat.
Fotoalbum 1.38 Teil I
1963 - 1965 Grundausbildung in Nörvenich
28 Bilder










