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Chania

Chania - Leuchtturm und HafenbeckenKretas frühere Hauptstadt (1850-1972) gehört zu den ältesten, vorminoischen Siedlungszentren der Insel, soll der Sage nach aber auch eine Gründung des Minos sein. Chania war zu allen Zeiten bedeutend, erlebte seine Glanzzeit aber unter den Venezianern (bis 1645). Nach Gräuelvollen Kämpfen "befriedeten" die europäischen Großmächte 1898 die Insel und setzten mit Einwilligung des türkischen Sultans einen Hohen Kommisar ein, der Kreta von Chania aus bis zum Anschluss an Griechenland 1913 regierte. 

 

An die Venezianer erinnert vor allem der im 15. und 16. Jh. gebaute befestigte Hafen mit Bastion, Arsenal und Leuchtturm; in der Bastion Firakäs ein Schifffahrtsmuseum. Aus der anschließenden Türkenzeit stammt die "Janitscharen-Moschee" (um 1650) am Kai und der Brunnenhof der im 16.Jh. errichteten Kirche San Francesco, die heute als archäologisches Museum dient. In der kommisarischen Zeit entstanden die Gesandtenvillen im Vorort Chalepa. Auf der Platia Ekaterini wurden Teile der minoischen Stadt (2800-1200 v. Chr.) ausgegraben; in der Nähe die Reste der byzantinischen Stadtmauer und eines der türkischen Bäder.

tl_files/hawkies/artikel/chania/chania02.jpgDie schönsten Unterkünfte sind renovierte venezianische Villen in der gassenreichen Altstadt, "Amphora" oder "Contessa" beispielsweise, Man isst auf den Terassen am Hafen (Restaurant des "Amphora" oder "Carnayo") und auf dem Plätzchen bei den Schiffsarsenalen, der Platia Venizelou. Dort warten auch Fiaker, mit denen man sich kutschieren lassen kann.

Die wertvollsten Souvenirs sind kretische Brautdecken und Kelims aus dem Lädchen Liapakis in der Odös Angelou. Eine Gasse (Skidlof), die zur sehenswerten Agora (Markthalle, erbaut 1911) führt, hängt voll mit Lederwaren. Boote mietet man hinter dem alten Zollhaus am Hafen (Archelon 12).

 

 

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