Chronik Flugabwehrraketenbataillon 39

1.7.1959
Auf dem alten Fliegerhorst Goslar beginnt die Aufstellung des LwFlaBtl 48 mit einem ersten Personalkader vom LwFlaBtl 44

1.8.1959
Versetzung der von den LwFlaBtl 41, 42 und 44 abzugebenden Personalkader an den neuen Standort Goslar. Führer des Vorauskommandos war Hptm Wibert.

1.10.1959
Auffüllung des Personals durch die erste Rekrutenzuschleusung zur 1. und 2. Batterie.

Herbst 1959
Zuführung der ersten Flugabwehrkanonen Bofors 40 mm L 70 mit den Feuerleitgeräten Deiswill V.

19.10.1959
Erstes Luftzielschießen in Todendorf.

4.1.1960
Aufstellung der FlaAusBttr des LwFlaBtl 48 im Fliegerhorst Wunstorf

2.7.-15.7.1961
Verlegung des LwFlaBtl 46 an den neuen Standort Büchel

2.2. - 23.2.1962
Die sich zum Luftzielschießen in Todendorf befindlichen Soldaten des Bataillons werden zum Katastropheneinsatz während der Flutkatastrophe an der Westküste in Schleswig-Holstein und Hamburg eingesetzt.

3.5. - 30.5.1962
Verlegung des LwFlaBtl 48 an den neuen Standort in Ulmen/Eifel.

20.6.1962
Feierliche Übergabe der neuen Kasernen Ulmen an das Bataillon.

24.7.1963
Aufstellungsbefehl der LwGrpSüd für das FlaRakBtl 39.

31.10.1963
Beginn der HAWK-Ausbildung durch Kommandierung von Soldaten zum Lehrgang “Grundlagen Elektronik NIKE-HAWK” an die TSLw 2.

8.4.1964
Erste Kommandierung von Soldaten zur HAWK-Ausbildung an die RakSLw in Fort Bliss.

Mai 1964 - Juli 1965
Kommandierung von DSU-Personal zur praktischen Ausbildung zum llSrd Ordnance Detachment beim 2nd Battalion 571h ADA der US-Army in Ansbach-Kalterbach.

Herbst 1964
Die 1. Batterie erhielt den Namen „Saubatterie“.

Juni 1965 - August 1965
Package-Training für Wartungs- und Be¬dienungspersonal in Tobir, Wells und McGregor Range/USA. Von jeder Batterie wurden die ersten 4 LFK zum Abschuss gebracht.

1.7. 1965
Umbenennung des LwFlaBtl 48 in Flugabwehrraketenbataillon 39.

August 1965- Mai 1966
Umgliederung des Verbandes in ein FlaRakBtl HAWK.

9.8.1965
Eintreffen der ersten Großgeräte HAWK im Bahntransport aus Monte Chiari, Italien.

27.11. - 4. 12.1965
Erstes Jahresschießen des Bataillons in McGregor Range. Die 3. Bttr erreicht mit Lt Nolte und seiner Crew 84,6 %‚ die 4. Bttr mit Lt Klinger als BCO 82.5%.
 
Das FlaRakBtl 39 stellt sich der Bevölkerung im Standort Eckernförde vor

November 1967
Umgliederung der StabsBttr in die Stab und StabsBttr sowie Versorgungsbatterie.

11.5. - 19. 5. 1968
Erstes Jahresschießen des Bataillons auf Namfi, Kreta, gleichzeitig Eröffnung dieses neuen Schielßplatzes. Die 1. Batterie erreicht mit dem BCO OLt Seifart 95,7 %, die Crew der 2. Batterie mit Lt Panilzki erzielt 86,6%.

6.6. 1969
Das Bataillon nimmt teil an der großen Feldparade auf dem Nürburgring anlässlich des 2jährigen Bestehens der NATO.

1.7. 1969
Baubeginn für die spätere Kaserne in Ekkernförde.

Januar 1970
Die ersten Vorbereitungen für eine Verlegung des Verbandes nach Schleswig-Holstein werden getroffen.

15.1. 1970
Das Bataillon wird dem FlaRakRgt 3 in Heide truppendienstlich unterstellt.

16.4. 1970
Abmarsch des Vorkommandos für die Verlegung nach Flensburg und Süderbrarup mit Maj Flurnik, OLt Aßmann, OLt Anrauf, HptFw Keil, HptFw Obertshauser.

17.4.1970
Die Verlegung des Bataillons im Bahn- und Straßentransport von Ulmen/Eifel nach Flensburg in den vorläufigen Unterkunftsbereich Briesen-Kaserne sowie nach Süderbrarup in den neu erstellten Kasernenbereich für 2 FlaRakBatterien ist abgeschlossen.

9.6. 1970
Feierliche Übernahme der Kaserne in Süderbrarup.

15.6.1971
Das FlaRakBtl 39 wird mit allen Batterien NATO assigniert.

22.-25. 11. 1971
Als erstes deutsches HAWK-Bataillon stellt sich das FlaRakBtl 39 komplett mit 4 FlaRakBttrn, dem BOC sowie der DSU dem Initial Tac Eval durch das Team des HQ 2ATAF,
 
Truppenbesuch des Generalinspekteurs, Admiral Zimmermann
 
Die Preußer-Kaserne nach der Namensgebung

7.5. 1972
Tag der oflonon TOr in Süderbrarup und feierliche Namensgobung für die »Thorsberg-Kaserne.

1.2. 1973
Nach Fertigstellung der Kaserne-Grasholz werden die 2./-, 3./-, Vers- und StabsBttr sowie die SanStff von Flensburg nach Eckernförde verlegt.

21.3. 1973
Feierlicher Appell mit Mot-Vorbeimarsch einer FlaRakBttr auf dem Exerzierplatz in Eckernförde anlässlich der Verlegung des Bataillons an seinen Endstandort.

26.6. 1973
Truppenbesuch des Generalinspekteurs der Bundeswehr Admiral Zimmermann in Eckernförde.

9.2. 1975
Kurz vor ihrer Landung zerschellte eine Transall vom LTG 63, Hohn, in den Bergen der Insel Kreta. Bei diesem Unfall kamen 42 Soldaten ums Leben, darunter 34 Soldaten des Bataillons, die Schießcrew der 1./FlaRakBtl 39 aus Süderbrarup. Die Trauerfeier für die verunglückten Kameraden wurde am 14.2.1979 auf dem Flugplatz Hohn durchgeführt.

29.5.1975
Feierliche Namensgebung der Preußer-Kaserne In Eckernförde.

15.6. 1975
Beginn der Umrüstphase auf das WaffenSystem Improved HAWK.

15.10. 1975
Abgabe des ersten Gerätesatzes Basic HAWK au5 der 3. Bttr zur Umrüstung an die Industrie.

20.5.1975
Die Rückführung von Großgeräten nach der Umrüstung beginnt.

2.8. 1975
Beginn der verbandsinternen Ausbildung am neuen Waffensystem.

19./20. 10.1975
Umrüstabschlussbesprechung IHAWK für das FlaRakBtl 39 in Eckernförde.
 
Oben! Trauerfeier für die beim Flugzeugabsturz am 9. Februar 1975 auf der Insel Kreta ums Leben gekommenen Kameraden
 
Generalmajor Willen beim Truppenbesuch bei der Übung BOLO GUARD

 

8.8.1975 - 15.1.1976
Umrüstung des Waffensystems auf Improved HAWK
 
24.4.1977 - 2.5.1977
Erstes Jahresschießen einer umgerüsteten deutschen Batterie auf Namfi/Kreta. OLt Schulte erzielt mit seiner Schießcrew aus der 2 Bttr 98,5 %. Die Mannschaft wird vom BtlKdr und dem Bürgermeister der Stadt Eckernförde begleitet.
 
15.8. - 1.9.1978
Erstmalige Teilnahme des Btl mit der 3. Bttr am Tactical Fighter Weaponary der dänischen Luftwaffe auf dem Dänischen Übungsplatz Oksboel/Dänemark.
 
13.9.1978
Informationsbesuch des Innenministers des Landes Schleswig-Holstein beim FlaRakBtl 39.
 
1.7.1979
Mit einem Tag der offenen Tür begeht das Btl im Standort Eckernförde sein 20jähriges Jubiläum.

1.11.1978
Für die Einrichtung eines zivilen Wachdienstes wird Personal eingestellt.

29.12.1978 - 4.1.1979
Die Schneekatastrophe: Das Btl stellt Gerät und Personal, um bei der Schadensbeseitigung mitzuhelfen.

14.2.1979 - 20.2.1979
Unterstützung bei der Instandsetzung der Ferngasleitung. 80 Lkw-Fahrer werden untergebracht und verpflegt.

14.7.1981 - 7.9.1981
Zurüstung des OTS (Operator Trainer Simulators) in das Waffensystem. Die Ausbildungsmöglichkeiten werden dadurch verbessert.

10.06.1982
Ministerpräsident Dr. Gerhard Stoltenberg verleiht in Rendsburg dem Verband das Fahnenband des Landes Schleswig-Holstein.

6.6.1983 - 8.7.1983
Das Waffensystem HAWK wird auf PIP umgerüstet.

24.8.1983
Die Schießcrew der 4./39 - BCO Olt Günssler - erreicht das Traumergebnis 99,99 %.

22.10.1983
Das gemeinsame Oktoberfest der Offz/Uffz wird zu einem überwältigenden Erfolg.