The Journey of Coronado

The Journey of Coronado

Das spanische Interesse am Südwesten der heutigen USA wurde durch Berichte über die "Sieben Goldenen Städte" von Cibola geweckt. Der mexikanische Vizekönig Antonio de Mendoza Don Antonio de Mendoza,
Graf von Tendilla sendete eine von Francisco Vasquera de Coronado geführte Expedition nordwärts, um diese Städte zu finden.

Coronado wurde um 1510 in die Adelsfamilie von Salamanca in Spanien geboren. Als junger Mann freundete er sich am Königshof mit Antonio de Mendoza an. Nachdem Mendoza 1535 Vizekönig Neu-Spaniens (Mexico) wurde, begleitete Coronado ihn als Assistent nach Amerika. Innerhalb der ersten drei Jahre nach seiner Ankunft in Mexico City schlug Coronado eine Sklavenrebellion nieder, beschwichtigte die Indianer und heiratete die wohlhabende Beatriz Estrada, die Tochter des Kolonialschatzmeisters. 1538 ernannte Mendoza Coronado zum Gouverneur von Neu-Galizien, einer Provinz im Westen Mexikos.

Über das Ausmaß der Expedition gibt es je nach Quelle unterschiedliche Angaben. Petro Castaneda schreibt in „The Journey of Coronado" von 300 Spaniern und 800 Indianern als Expeditionszugehörige. Andere Autoren waren anderer Meinung. W. Eugene Hollon, schreibt in „The Great American Desert" von 300 Soldaten und 1000 Indianern, und Alexander Adams berichtet in „The Disputed Lands" von gerade 100 Männern und einigen wenigen Indianern. In einer Hinsicht stimmen aber alle Quellen überein: dem Beginn der Expedition Anfang 1540.

Coronados Expedition verließ Compostela im Februar 1540 und folgte der mexikanischen Westküste in Richtung Norden nach Culiacán einem nördlichen Außenposten Neu Galiziens. Von dort aus stieß Coronado im April 1540 in das heutige amerikanische Gebiet vor, entlang des San Pedro River am südlichen Ende der Huachuca Mountains. An dieses Ereignis erinnert das Coronado National Memorial im Süden Arizonas.

Auf dem Weg nordwärts trafen Coronado und ein Teil seiner spanischen Kavallerie auf die Zuni Pueblo (Zuni: Stamm amerikanischer Ureinwohner, den Pueblos zugehörig, die meisten von ihnen lebten am Zuni River, ein Nebenfluss des "Little Colorado-River") von Hawikuh (Die Hawikuh Ruinen sind ein historisches Wahrzeichen, im McKinley County gelegen, im Westen New Mexicos, etwa 150 Meilen westlich von Albuquerque). Dort fanden sie aber nicht den großen Reichtum und die erhofften Schätze. Die Zuni wollten den christlichen Glaubens nicht annehmen und auch die spanischen Herrschaft nicht anerkennen. Nach einem kurzen Kampf wurden sie jedoch unterworfen. Da es in der Zuni-Siedlung nicht das erhoffte Gold gab, sandt Coronado Spähtrupps in Richtung Colorado-River aus. Garcia Lopez de Cárdenas und sein Spähtrupp wurden die ersten Europäer, die den Grand Canyon erreichten. Ein anderer Spähtrupp fand noch mehr Siedlungen im fruchtbaren Rio Grande Tal bei Kuana (heute Santa Fe), wo die Expedition überwinterte. Im Frühling 1541 durchquerte die Expedition den Palo Duro Canyon, wo Coronado die meisten seiner Männer verlor. Von dort aus zog er mit 30 Reitern weiter nordwärts zu einem anderen angeblich sagenhaft reichen Land, Quivira (Kansas), nur um ein Dorf der Wichita Indianer vorzufinden. Nach einem weiteren Winter in Kuana und der Einsicht, dass die „Goldenen Städte von Cibola" lediglich Zuni-, Hopi- und Pueblo-Indianerdörfer waren, kehrten sie 1542 mit etwa 100 Mann nach Mexico City zurück.

Autor: Joel 2008
Quellen: www.desertusa.com, wikipedia, The West, National Park Service

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