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Einsatzteileversorgung für Flugkörper – Waffensysteme der Luftwaffe

04.05.2007 20:57 (Kommentare: 0)

Truppenpraxis, Heft 10, 1969

I. Einführung

Am 25. April 1968 stellte der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Steinhoff, vor der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik in Bad Godesberg u.a. fest:

„Wir haben gesehen, wie die Einsatzbereitschaft und Wirksamkeit neuzeitlicher Luftkriegsmittel wesentlich stärker von technisch - wissenschaftlichen Faktoren bestimmt sind, als dies früher der Fall war und heute für andere Streitkräfte zutrifft. Je mehr aber menschliche Faktoren gegenüber technischen zurücktreten, um so größer wird die Bedeutung der Logistik für die Aufrechterhaltung von Einsatzbereitschaft und Schlagkraft. Der schnelle Fortschritt bei Luftkriegsmitteln und die Notwendigkeit eines zeitlichen Vorlaufs für alle logistischen Maßnahmen führen dazu, dass immer wieder keine ausreichenden Erfahrungswerte oder Untersuchungsergebnisse vorliegen. Die Erfahrung hat daher für die Logistik eine wesentlich geringere Bedeutung als die Fähigkeit, aus der Bewertung einer großen Zahl von Faktoren eine zutreffende Vorausschau zu entwickeln. Die Logistik der Luftwaffe steht damit unter einem starken Zwang, die Unterhaltungskosten ständig kritisch zu überprüfen und die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst kostenwirksam und auf Schwerpunkte zusammengefasst einzusetzen. Die Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Verfahren und der Einsatz elektronischer Datenverarbeitung erfordern eine immer bessere Organisation. Rein militärische Überlegungen bei Organisationsfragen treten dabei häufig zugunsten wirtschaftlicher Überlegungen in den Hintergrund. Ein starker Zug zum Zentralismus ist unverkennbar."

Zweifelsohne ist die Einsatzteilversorgung, nämlich Bevorratung und Nachschub, eines jener Probleme der Logistik, welche die Luftwaffe bisher nicht zufriedenstellend hat lösen können. Aufgabe dieses Beitrages soll es sein, am Beispiel der Flugkörper - Waffensysteme zu zeigen, wie sich militärische und wirtschaftliche Überlegungen zur Lösung eines Problems gegenseitig auch ergänzen und unterstützen können. Der Truppenoffizier soll Einblick in diese Gedankengänge gewinnen und gleichzeitig erkennen, welchen Anteil er zur Lösung beitragen sollte.

II. Die Flugkörper - Waffensysteme der Luftwaffe

1. Die Luftwaffe, bis vor etwa zwölf Jahren klassische Teilstreitkraft bemannter Waffensysteme für den Luftkrieg, hat ihr Gesicht verändert. In zunehmenden Maße treten neben die Flugzeuge oder an ihre Stelle unbemannte Flugkörper, sowohl für den Luftangriff (PERSHING) wie für die Luftverteidigung (NIKE, HAWK). Diese Flugkörper - Waffensysteme zeichnen sich gleichermaßen durch Beweglichkeit wie Feuerkraft aus. Sie stehen daher den Flugzeug - Waffensystemen an Wirksamkeit nicht nach, übertreffen diese noch, soweit man Reaktionsschnelligkeit und Verwundbarkeit durch Feindeinwirkung vergleicht.
Die Flugkörper - Waffensysteme der Luftwaffe gliedern sich in vollbewegliche (PERSHING, HAWK) bzw. verlegfähige (NIKE) Kampfeinheiten und Verbände. Sie sind von einer umfangreichen bodenständigen Organisation, wie die meisten fliegenden Verbände sie benötigen, unabhängig, auch wenn sie in Friedenszeiten in diese integriert werden. Ihre Kampfeinheiten sind in der Regel stark disloziert. Gefechtsstände, Werkstätten und Einzelteilvorräte lassen sch auf Fahrzeugen verlasten, die Fahrzeuge sind geländegängig. Flugkörperverbände können angelehnt an Heeresverbände kämpfen oder diesen zeitweise unterstellt werden.

2. Die Einsatzteilversorgung besitzt für Flugkörper - Waffensysteme besondere Bedeutung. Denn einerseits muss die Ersatzteilausstattung wegen der geforderten Beweglichkeit beschränkt werden, andererseits jedoch sollte sie möglichst vollständig sein, da infolge des Zusammenwirkens vieler und verschiedenartiger Geräte in einer Kampfeinheit, sobald nur ein einziges Ersatzteil bestimmter Art („combat essential item" = einsatzwichtiges Ersatzteil) fehlt, diese insgesamt kampfunfähig werden kann. Ein gewisser Ausgleich ist allerdings darin zu sehen, dass die Flugkörper - Waffensysteme nach dem „Baukastenprinzip" entwickelt und die einzelnen Bausteine weitgehend standardisiert sind, die Mannigfaltigkeit der Ersatzteile also nicht vollends überhand nimmt.
Grundsätzlich also werden die Überlegungen bei der Versorgung von Flugkörperverbänden nicht die gleichen sein können wie bei fliegenden Verbänden der Luftwaffe.

III. Einsatzteilversorgung in der Luftwaffe

1. Nach den derzeit erkennbaren Auffassungen lassen sich zwei Modelle unterscheiden:
- Dezentralisierte Lagerhaltung und Zugführungsprinzip (in der Luftwaffe befohlen)
- Zentralisierte Lagerhaltung und Abholprinzip (für Flugkörperverbände angestrebt).
Obwohl eine Kombination beider Modelle denkbar ist, ergeben sich hieraus jedoch, wie die anschließende Erörterung des Für und Wider zeigen wird, keine zusätzlichen Vorteile. Insbesondere ist wegen der für Flugkörperverbände geforderten Beweglichkeit das Zuführungsprinzip nicht erstrebenswert.

2. Dezentralisierte Lagerhaltung und Zuführungsprinzip
Einsatzverbände (Verbraucher) und Versorgungsverbände (Depot) bevorraten sich nach ihren individuellen Bedürfnissen. Artikelkreis und Bevorratungssoll werden in regelmäßigen Zeitabständen vom Verbraucher (vierteljährlich) bzw. vom Depot (halbjährlich) überprüft und den neuesten Erfordernissen angepasst. Um Transportkapazitäten wirtschaftlich ausnutzen zu können, werden die vom Vorrat entnommenen Artikel erst nachgeführt, nachdem der Lagerbestand auf 60% des Solls (Auffüllpunkt) abgesunken ist. Der Lieferer führt dem Empfänger den Bedarf zu („Zuführungsprinzip").
Sofortbedarf (z.B. bei Ausfall eines Gerätes wegen fehlender Ersatzteile) ist vom Verbraucher vordringlich anzufordern; entsprechend der Dringlichkeit (z.B. im Blick auf den Einsatzstatus) wird dann, ohne Wirtschaftlichkeitsgrundsätze zu berücksichtigen, sofort ausgeliefert.
Eine kurze Bewertung dieses Modells soll Vor- und Nachteile aufzeigen.

Vorteile:


a) Großzügige und umfangreiche Bevorratung mit allen „gängigen" Ersatzteilen in der gesamten Nachschubkette, da
- die individuellen Erfahrungen der Verbände (Verbraucher) sich auf der nächsthöheren Ebene (Depot) addieren,
- die Festlegung eines Auffüllpunktes sich in der Soll- und Bedarfserrechnung sollerhöhend auswirkt.
b) Vorhaben und erkennbare Entwicklungen kann der einzelne Verbraucher individuell berücksichtigen.
c) Bei Ausfall eines Depots, kann der Verbraucher, da er ausreichend bevorratet ist, über eine gewisse Zeit auch ohne fremde Hilfe kampfbereit bleiben (ein Vorbeil besonders bei Insellagen).
d) Verhältnismäßig geringer Transportaufwand und daher insgesamt geringere Transportkosten je Stück.

Nachteile:

e) Lange Nachschubzeiten, da
- der Verbraucher angesichts des festgelegten Auffüllpunktes Entnahmen vom Vorrat nicht umgehend nachfordern darf,
- im Zuge der Zuführung beim Zusammenstellen wirtschaftlicher Transportgrößen zusätzliche Wartezeiten entstehen.
f) Darstellung und Beurteilung der Versorgungslage durch Kommandobehörden und zentrale Versorgungsdienste (z.B. Materialamt) sind nur mit umständlichen Meldesystemen und unter Zeitverzug möglich.
g) Hoher Aufwand für
- qualifiziertes Personal zur Soll- und Bestandsüberwachung sowie für die Lagerhaltung,
- Lagerraum,
- Ersatzteilvorräte.
h) Die Durchführung der regelmäßigen (und nicht ganz einfachen) Soll- und Bedarfsrechnung erfordert qualifiziertes, d.h. längerdienendes Nachschubpersonal. Da dieses bei den Verbänden oft nicht ausreichend vorhanden ist, sind die Berechnungen dort entweder fehlerhaft, oder sie erfolgen gar nicht. Dies führt zu plötzlich erhöhtem Bedarf und künstlichen Ersatzteil - Engpässen auf der unteren Ebene. Auf Grund der diesem Modell innewohnenden Automatik folgen die Depots dem erhöhten Bedarf, dessen plötzliches Anwachsen ebenso unvermittelt wieder abbricht, mit einer Erhöhung ihrer eigenen Vorräte. Da sich diese Vorgänge ständig wiederholen (Stoßgeschäft), sind auf der einen Seite ein langsames „Vollpumpen" der Nachschubkette kehrende Ersatzteil - Engpässe die notwendige Konsequenz.
Bei kostenaufwendigen Baugruppen, deren Instandsetzung wirtschaftlich lohnt, hat es sich als notwendig erwiesen, das Prinzip der dezentralisierten Lagerhaltung aufzugeben, um den Instandsetzungskreislauf überwachen zu können. Diese Durchbrechung des Prinzips erfordert zusätzlichen Aufwand, schafft zusätzliche Fehlerquellen und beeinträchtigt die Übersichtlichkeit der Versorgung.

3. Zentralisierte Lagerhaltung und Abholprinzip

Die zentralen Versorgungsdienste (z.B. das Materialamt) legen für Einsatzverbände (Verbraucher) und Versorgungsverbände (Depot) je Waffensystem des Artikelkreis und das Bevorratungssoll fest. Verbraucher und Depot fordern nach der Entnahme bzw. Ausgabe vom Vorrat umgehend Ersatz an (also kein „Auffüllpunkt"). Der Verbraucher holt den angeforderten Bedarf wöchentlich bei seinem Depot oder seiner Ausgabestelle ab und führt gleichzeitig zurücklieferungspflichtiges Material (z.B. Austauschteile zur Instandsetzung) zurück („Abholprinzip"). Das festgelegte Bevorratungssoll sowie die Materialbewegungen (Anforderungen/Aufgaben) werden von den zentralen Versorgungsdiensten ständig überwacht und gegebenenfalls einander angepasst (elektronische Datenverarbeitung).
Sofortbedarf ist bei diesem Modell vom Verbraucher vordringlich anzufordern und nach Aufforderung abzuholen. Die Ursache für Sofortbedarf ist vom Verbraucher bei der Anforderung anzugeben (z.B. Unfallschaden, Materialfehler, unzureichender Vorrat), damit die Material - Kontrollzentren unmittelbar Gegenmaßnahmen einleiten können.
Auch hier soll eine kurze Bewertung die Vor- und Nachteile erläutern.

Vorteile:
a) Sparsame, aber den Erfordernissen entsprechende Ersatzteilbevorratung unter Einschluss der für Flugkörperwaffensysteme einsatzwichtigen Ersatzteile (vgl. Ziff. II.).
b) Dem Bestreben, gesetzte Ziele überzuerfüllen und damit die Nachschubkette aufzublähen, wird entgegengewirkt (vgl. auch Lit. - Hinw. 3). Die Nachteile fehlerhafter Sollberechnung werden vermieden.
c) Kurze Nachschubzeiten, stetiger Ersatzteilfluss.
d) Ständige Überwachung des Nachschubgeschehens bei den zentralen Stellen verbürgt schnelles Reaktionsvermögen.
e) Einfache Handhabung in den Verbänden, nur wenig qualifiziertes Nachschubpersonal erforderlich.
f) Überwachung und Steuerung des Kreislaufes von wirtschaftlich instandsetzbaren Baugruppen ist im Rahmen dieses Modells möglich.

Nachteile:
g) Die Einsatzbereitschaft eines Verbands kann bei Unterbrechung der Nachschubkette (Insellage) eingeschränkt werden; ist die Gefahr frühzeitig erkennbar, erlaubt die dem Modell innewohnende Flexibilität dennoch, kurzfristig Ersatzteile in erhöhten Mengen zuzuführen.
h) Höhere Transportkosten, da beim Abholprinzip die Verbraucher darauf verzichten müssen, die Transportfahrzeuge bis zur Beladegrenze auszunutzen.

IV. Betriebswirtschaftliche und militärische Überlegungen

Es ist nicht Gegenstand dieses Beitrages, beide Modelle für alle Bereiche der Luftwaffe gegeneinander abzuwägen. Vielmehr möchte ich aufzeigen, inwiefern für den Bereich der Flugkörper - Waffensysteme wirtschaftliche und militärische Überlegungen des letztgenannte Modell zweckmäßiger als das erste erscheinen lassen.

1. Angesichts der beim zweiten Modell wesentlich kürzeren Nachschubzeiten lassen sich vor allem bei den Einheiten die Bevorratungsmengen reduzieren, d.h. der von den Flugkörperverbänden zu verlastende und mitzuführende Ersatzteilvorrat bleibt begrenzt. Einheitliche Rüstsätze für die Verlastung können ausgegeben werden. Dabei ist sichergestellt, dass auch im Ausbildungsdienst selten ausgefallene (und daher nach dem ersten Modell nicht zu bevorratende) einsatzwichtige Ersatzteile in ausreichender Menge vorhanden sind.
2. Transportkapazitäten sind bei den Flugkörperverbänden wegen der geforderten Beweglichkeit ohnehin ausreichend vorhanden. Es kommt nur darauf an, Ersatzteiltransporte benachbarter Verbände so zusammenzulegen, dass sich der Kostenaufwand in angemessenen Grenzen hält. Das bei Flugkörperverbänden im Kriegsfalle anzuwendende Abholprinzip sollte bereits im Frieden bestehen und sich einlaufen.
Demgegenüber schränkt das erste Modell, also umfangreiche Bevorratung und Zuführprinzip, nicht nur die geforderte Beweglichkeit ein, sondern es verursacht auch durch verhältnismäßig großen Aufwand für Personal, Lagerraum und Ersatzteilvorräte zusätzliche Kosten, ohne für die Erfüllung des Auftrages den Nutzen wesentlich zu steigern.
3. Die Anwendung des zweiten Modells stabilisiert die Stetigkeit des Ersatzteilflusses und erleichtert die Bedarfsermittlung. Ersatzteil - Engpässe lassen sich auf ein Minimum reduzieren und mit gezielten Gegenmaßnahmen verhältnismäßig schnell auffangen. Ein zusätzlicher Vorteil auf höchster Rüstungsebene: Die Garantie von festen Abnahmemengen in Verträgen mit der Industrie oder übernationalen Versorgungsorganisationen erlaubt, die Preisbildung direkt zu beeinflussen.
4. Erhöhter Ersatzteilverbrauch kann schnell und eindeutig analysiert werden; rechtzeitige Gegenmaßnahmen helfen größere Einbußen (Einsatzbereitschaft, Sicherheit, Kosten) verhüten.

Über die Zuverlässigkeit des ersten Modells mögen nachfolgende Ergebnisse statischer Ermittlungen für das Jahr 1968 Aufschluss geben:
Das untersuchte Flugkörper - Waffensystem führt in seiner Nachschubkette etwa 20000 katalogisierte Versorgungsartikel, wovon rund 6000 Artikel gemäß Soll- und Bedarfsrechnungen in den Verbänden bevorratet werden müssen. Es wurde weiterhin ermittelt, dass etwa 10% der gestellten Ersatzteilanforderungen als Sofortbedarf anfielen, da Kampfeinheiten wegen fehlender Ersatzteile ausgefallen waren. Eine genauere Untersuchung des Sofortbedarfs ergab, dass vierzehn Versorgungsartikel als echte Engpassteile (zu hohe Ausfallrate) zu bewerten waren. Bei weiteren 34 Artikeln lag zumindest teilweise der Verdacht nahe, dass die Verbände infolge fehlerhafter Soll- und Bedarfsrechnung „künstliche" Engpässe verursacht hatten, da der Bedarf jeweils nur kurzfristig vordringlich angefordert worden war. Weiter 689 Artikel waren in der Nachschubkette nicht oder nicht ausreichend bevorratet, obwohl sie jederzeit verfügbar gewesen wären. Das heißt: Von insgesamt 737 untersuchten Versorgungsartikeln, bei denen sich eine Engpasslage andeutete, wurden zwischen 14 und 48 Teile als Engpassartikel bestätigt, wogegen bei 689 Artikeln eine fehlerhafte Bevorratung „Engpässe" verursacht hatte. Inwieweit die nicht näher untersuchten restlichen (rund 19000) Versorgungsartikel des Systems überbevorratet sind, wurde nicht ermittelt. Die zahlreichen Rücklieferungen von den Verbänden an das Depot legen jedoch bei einer größeren Anzahl den Verdacht der Überbevorratung nahe.

V. Schluss
Meines Erachtens entspricht ganz ohne Zweifel das Modell der zentralisierten Lagerhaltung, verbunden mit dem Abholprinzip, den militärischen und wirtschaftlichen Erfordernissen zumindest der Flugkörper - Waffensysteme weit besser als das für die Luftwaffe befohlene Modell der Dezentralisierung und Zuführung. Straffe und wirksame Kontrolle der Ersatzteilvorräte sowie eine sparsame, aber ausreichende Lagerhaltung fördern die Beweglichkeit dieser Verbände, setzen die Kosten in ein vertretbares Verhältnis zum Erfolg und berücksichtigen die besondere Forderung zur Bevorratung einsatzwichtiger Ersatzteile. Hinsichtlich der Einheitlichkeit des Verfahren in der Luftwaffe mag der Hinweis erlaubt sein, dass die bevorstehende Einführung von MILSTRIP („Military Standard Requisition and Issue Procedure") und MISTRAP („Military Standard Transaction Reporting and Accounting Procedure") die Entscheidung zur Einführung des zweiten Modells für den Gesamtbereich der Luftwaffe zweifelsohne begünstigen wird.

 

 

 

Major Horst Schulte – Lippern

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