Dies & Das

Scharfen Schuss auf Kreta geübt

04.11.2005 08:43 von Jens Joel (Kommentare: 0)

Waldeckische Landeszeitung, 17.Dezember 1998

Soldaten des Flugabwehr-Raketengeschwaders 38 zurück in Mengeringhausen

Bad Arolsen-Mengeringhausen

Soldaten des Flugabwehr-Raketengeschwaders 38 sind von einem einwöchigen Schießen auf der Insel Kreta
zurückgekehrt.

Soldaten des Flugabwehr-Raketengeschwaders 38 sind von einem einwöchigen Schießen auf der Insel KretaEine realitätsnahe Einsatzausbildung für bodengebundene Luftverteidigungskräfte schließt eine anspruchsvolle Schießausbildung in einem taktischen Umfeld ein. Deshalb wird seit November 1995 zu diesem Zweck von der Luftwaffe taktisches Schießen auf dem Nato-Schießplatz in der Souda-Bucht auf Kreta durchgeführt. Mehr als 300 Soldaten waren im Einsatz, um die personelle und materielle Einsatzbereitschaft der Waffensysteme "Patriot", HAWK" und Roland" sicherzustellen, die im Verbund eingesetzt wurden. Nach der Übernahme des Gerätes von einem deutschen Verstärkungskommando, folgte unter kritischen Augen der internationalen Bewerter die Erkundung der Stellungsgegebenheiten. Anschließend wurden alle Waffensysteme nach taktischen Gesichtspunkten aufgebaut (disloziert). Nach der Bereitschaftsmeldung der Einheiten am nächsten Tag wurde es ernst für die zwei Bad Arolser Staffeln, denn die Staffelchefs der 1./Flugabwehrraketengruppe 38, Major Espenhahn, und Major Fritsch von der 3. Staffel mußten innerhalb von zwei Stunden den Luftverteidigungsauftrag wahrnehmen können. Nach erfolgreicher Einnahme des geforderten Bereitschaftstandes folgte die technische und taktische Bewertung der Waffensyteme und ihrer Bediener.

Die Spannung stieg ins Unermeßliche, als am dritten Tag der "scharfe Schuß" für alle drei Waffensysteme
immer näher rückte. Innerhalb von 60 Minuten wurden neuen Flugkörper "Patriot", "Hawk" und "Roland" auf simulierte Flugziele verschossen.

Nach erfolgreichem Schuß warteten die Soldaten nun gespannt, wie sich die Einheiten in elf zu bewertenden Einzelmerkmalen geschlöagen hatten. Mit großer Anerkennung stellten die Nato-Überprüfer fest, daß alle Staffeln ihren Auftrag erfüllt hatten, wobei die 1./Flugabwehrraketengruppe 38 unter Führung von Major Espenhahn als beste Staffel des Geschwaders hervorging. Auch die 3./Flugabwehrraketengruppe 38 unter Führung von Major Fritsch konnte an ihre guten Leistungen vom Vohrjahr anknüpfen. Der Kommandeur der Flugraketengruppe 38, Oberstleutnant Axel Schmidt, sprach noch auf Kreta seinen Soldaten Lob und Anerkennung aus und unterstrich besonders den Teamgeist der Truppe.

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