Dies & Das 39

Zugunsten der „Aktion Sorgenkind“

12.12.1970 23:22 von Schleswiger Nachrichten (Kommentare: 0)

Batterieabend in den Wirtschaftsräumen der Kaserne

dr. Ihren diesjährigen Batterieabend veranstaltete in den Wirtschaftsräumen der Kaserne in Süderbrarup die in diesem Jahr von Ulmen/Eifel in ihre endgültigen Stellungen verlegte 4. Batterie des Flakraketenabwehrbtl. 39. Soldaten, Reservisten und Familienangehörige, die zunächst erst in Eckernförde Wohnung beziehen mussten, hatten sich eingefunden. Aus 125, von der Süderbraruper Geschäftswelt zur Verfügung gestellten Preisen wurde eine Tombola gestaltet, deren Erlös für die Aktion „Sorgenkind" bestimmt ist. Hauptmann Peter Hagenlocher, seit dem 9. September neuer Batteriechef, sprach in seiner Begrüßung die Hoffnung aus, dass durch diesen Abend auch die Verbundenheit mit den Familienangehörigen zum Ausdruck gebracht werden soll. Militärpfarrer Stenzaly, Ellenberg, und Pastor Fölster, Norderbrarup, waren unter den Gästen.

 

Batteriefeldwebel Obertshauser, der Initiator der Veranstaltung, dankte der Geschäftswelt, die es ermöglicht habe, auch in diesem Jahr die beliebte Batterie-Zeitung herauszugeben, in der der Ablauf des Jahres, diesmal besonders einschneidend durch Verlegung in die neue Garnison, mit launigen Worten geschildert wird. Obertshauser wies darauf hin, dass diesmal nicht ein Schauorchester, sondern eine übliche Kapelle die musikalische Umrahmung geben würde. Dafür sollten in diesem Jahr über die eigene Freude auch andere, vom Leben Benachteiligte, mit Freude bedacht werden. So habe man eine Tombola eingerichtet, deren Erlös der Aktion „Sorgenkind" zu-geführt werde. Ein besonderer Dank galt auch hierbei den Geschäftsleuten. Der Verkauf aus einem Freibierfass diente ebenfalls dem guten Zweck. Ein von Küchenmeister Burkhardt vom Kantinenfond finanziertes kaltes Büfett sorgte für Stärkung, und die Kapelle Mathiesen, Kappeln, schuf eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Losverkäufer wurden arg bedrängt und konnten gute Umsätze erzielen. Sichtlich erfreut konnte Hauptfeldwebel Obertshauser seine Aktion als gelungen betrachten und das stolze Ergebnis von 1 026,65 DM vermelden, die bereits dem Konto „Aktion Sorgenkind" überwiesen wurden.

 

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