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Satzung des Traditionsvereins 4./FlaRakBtl 38 e.V.

beschlossen auf der Gründungsversammlung am 4. Juli 2009

 

§ l Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Traditionsverein 4./FlaRakBtl 38 e.V.". Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Heide.

 

§ 2 Zweck

(1) Das Flugabwehrraketen-Bataillon 38 (FlaRakBtl 38) war von 1967 bis 1992 in der Wulf-Isebrand-Kaserne zu Heide beheimatet. Die 4. Batterie mit der Stel­lung in Deichhausen war eine der leistungsstärksten Einheiten des Batallions. Ihre Angehörigen haben stets guten Kontakt miteinander gepflegt. Durch die Auflösung des FlaRakBtl 38 sind die ehemaligen Angehörigen "heimatlos" geworden, so daß die Gründung des Traditionsvereins geboten ist.

(2) Zweck des Vereins ist es, die Tradition und den Zusammenhalt der Angehörigen des ehemaligen Verbandes in Zusammenarbeit zwischen aktiven Soldaten, ehemaligen Soldaten und zivilen Mitarbeitern zu fördern, die Kameradschaft zu pflegen und in Bezug auf die Weiterentwicklung der Bundeswehr Informations­ mittler zu sein.

(3) Der Zweck wird insbesondere erfüllt durch die Ausrichtung von Veranstal­tungen zur Traditionspflege, die Betreuung ehemaliger Angehöriger der 4./FlaRakBtl 38, der Förderung und Durchführung von Schießsportveranstaltungen und der Pflege von Kontakten zu aktiven Truppenteilen der Luftwaffe.

 

§ 3 Geschäftsjahr

(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

(2) Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr und dauert von der Gründung bis zum 31. Dezember 2009.

 

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich dem früheren FlaRakBtl 38 verbunden fühlen. Außerdem können nicht-rechtsfähige Vereinigungen beitreten.

(2) Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche oder beim Vorstand zu Protokoll gegebene Beitrittserklärung und Aufnahme durch den Vorstand erworben.

(3) Sofern der Vorstand die Aufnahme ablehnt, kann ein Aufnahmeantrag an die Mitgliederversammlung gestellt werden.

(4) Die Mitgliedschaft endet bei natürlichen Personen durch deren Tod, bei juristischen Personen durch deren Auflösung sowie durch schriftlich erklärten Aus­tritt oder durch Ausschluss.

(5) Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Über den innerhalb eines Monats einzulegenden Einspruch gegen den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung; bis zu dieser Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.

(6) Der/die Ausscheidende hat keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen oder
einen Teil davon.

 

§ 5 Beiträge und Spenden

(1)  Die Höhe der Beiträge in Geld wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Die Beiträge der Mitglieder werden zu Beginn des Geschäftsjahres entrichtet. Der Beginn oder die Beendigung der Mitgliedschaft im laufenden Geschäftsjahr hat keinen Einfluss auf die Fälligkeit des vollen Beitrags.

(2) Bei größeren Spenden kann der/die Zuwendende einen bestimmten Verwendungszweck bestimmen. Diese Bestimmung, die dem Satzungszweck gerecht werden muss, soll in zeitlicher Nähe zur Zuwendung und schriftlich geschehen.

 

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und def Vorstand. Mitglie­derversammlungen und Vorstandssitzungen werden von dem/der Vorsitzenden oder bei dessen/deren Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen und geleitet.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung findet bei Bedarf, mindestens jedoch einmal im Geschäftsjahr statt. Sie wird schriftlich mit einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen.

(2) Auf schriftlichen und begründeten Antrag von mindestens 20 % der Mitglieder oder wenn der Vorstand es für erforderlich hält, muss binnen einer Frist von sechs Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung schriftlich einberufen werden. Die Ladungsfrist beträgt zwei Wochen.

(3) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu führen, das von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet wird.

(4) Jedes Mitglied kann Anträge zur Tagesordnung stellen. Diese Anträge sollen mindestens vier Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen. Über einen nicht auf der Tagesordnung befindlichen Antrag wird nur dann beraten und ggfls. abgestimmt, wenn die Mehrheit der Mitgliederversammlung der Beratung zustimmt.

(5) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  • Sie beschließt Satzungsänderungen,
  • sie wählt die Mitglieder des Vorstands gem. § 7 Abs. l,
  • sie beschließt über Beitrittserklärungen gemäß § 4 Abs. 3 sowie über Einsprüche gemäß § 4 Abs. 5,
  • sie beschließt über die Höhe der Mitgliedsbeiträge gem. § 5 Abs. l
  • sie beschließt über die Auflösung des Vereins gem. § 10
  • sie beschließt über die Entlastung des Vorstands,
  • sie wählt zwei Rechnungsprüfer,
  • sie beschließt, ob Wahlen durch offene oder geheime Abstimmung zu erfolgen haben; Vorschläge können durch Zuruf oder schriftlich eingebracht werden.

(6) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse, sofern dies nicht anders bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit. Diese ist erreicht, wenn mehr Ja-Stimmen als Nein-Stimmen abgegeben werden; Stimmenthaltungen werden also nicht berücksichtigt. Stimmengleichheit bewirkt Ablehnung.

 

§8 Vorstand

(1)  Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins in eigener Verantwortung. Er besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister und dem Schriftführer.Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt.

(2) Über jede Sitzung des Vorstands ist ein Ergebnisprotokoll zu fuhren, das von einem Mitglied des Vorstands unterzeichnet wird.

(3) Der Vorstand gem. Abs. l ist auch der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Jedes Mitglied des Vorstands vertritt den Verein allein.

(4) Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt. Das Vorstandsamt erledigt sich mit dem Ende der Mitgliedschaft im Verein.

(5) Der Vorstand tritt nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Geschäftsjahr zusammen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Diese ist erreicht, wenn mehr Ja-Stimmen als Nein-Stimmen abgegeben werden; Stimmenthaltungen werden also nicht berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der amtierenden Vorsitzenden.

(6) Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig; sie erhalten keine Aufwandsentschädigungen. Verauslagte Kosten können auf Antrag gegen Nachweis erstattet werden.

 

§ 9 Auflösung

(1) Die Auflösung des Vereins bedarf des Beschlusses der Mitgliederversammlung. Dieser Beschluss muss mit einer Mehrheit von 2/3 aller Mitglieder gefasst werden. Ist die Mitgliederversammlung nicht entsprechend besucht, kann über die Auflösung des Vereins nicht beschlossen werden. Dann ist innerhalb eines Mo­nats die Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung erneut einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung kann dann mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder die Auflösung beschließen.

(2) Der Antrag auf Auflösung des Vereins und die Möglichkeit der Einberufung der zweiten Mitgliederversammlung gemäß Abs. l muss in der Tagesordnung aufgeführt sein, anderenfalls ist der Beschluss unwirksam.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das gesamte Vermögen an das Soldatenhilfswerk e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

Unterschrift