Satzung der Uffz-Gemeinschaft 1. FlaRakGrp.38

Die Tradition der Uffz-Gemeinschaft reicht bis zum 24.Oktober 1972 zurück.

Diese Satzung tritt am 09.03.1998 in Kraft.



§1 Name der Unteroffiziersvereinigung

Die Unteroffiziersvereinigung trägt den Namen:
Unteroffizier-Gemeinschaft der 1.FlaRakGrp.38

Es handelt sich um einen nicht eingetragenen Verein im Sinne des BGB §§21ff.

§2 Mitgliedschaft

  1. Alle Unteroffiziere und Manschaften UA mit bestandenen Uffz Lehrgang können ordentliches Mitglied der Uffz-Gemeinschaft der 1.FlaRakGrp.38 werden. Offiziere und zivile Mitarbeiter der 1.FlaRakGrp.38 können außerordentliches Mitglied werden.


  2. Die Mitgliedschaft ist freiwillig.


  3. Aufnahme in die Uffz-Gemeinschaft
    1. Zur Aufnahme berechtigt sind Unteroffiziere und Manschaften UA m.b.L.
    2. Über Aufnahme oder Ablehnung entscheidet mit einfacher Mehrheit der Vorstand. Der 1. Vorsitzende stellt die neuen Mitglieder bei der nächsten Versammlung der Uffz-Gemeinschaft vor.
    3. Ehemalige Unteroffiziere können auf schriftlichen Antrag an den Vorstand außerordentliches Mitglied werden.
    4. Über die Aufnahme von zivilen Mitarneitern entscheidet die Uffz-Versammlung mit einfacher Mehrheit.


  4. Ehrenmitgliedschaft

    Kameraden, deren Mitgliedschaft lt. §2 Abs. 5b oder 5c endet und die sich im Rahmen der Uffz-Gemeinschaft verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 10 Mitgliedern zum Ehrenmitglied ernannt werden, wenn 50% Anwesenheit aller Mitglieder gegeben ist und 2/3 Mehrheit der Versammlung so entscheidet.


  5. Die Mitgliedschaft endet:
    1. durch schriftlichen Antrag an den Vorstand.
    2. durch das Ausscheiden aus dem aktiven Dienst der Bundeswehr
    3. durch Versetzung
    4. durch Ausschluß nach §2 (6)


  6. Ausschluß

    Auf Antrag von mindestens 10 Mitgliedern oder auf Antrag des Vorstandes und unter Darlegung der Ausschlussgründe kann ein Mitglied aus der Uffz-Gemeinschaft ausgeschlossen werden, wenn 50% Anwesenheit aller Mitglieder und 2/3 Mehrheit der Versammlung so entscheidet.

§3 Aufgaben und Ziel

Aufgaben und Ziel der Uffz-Gemeinschaft

  1. Die kameradschaftliche Zusammengehörigkeit zu pflegen, zu wecken, zu fördern und zu stärken. Die Tradition der Uffz-Gemeinschaft weiterhin zu erhalten.
  2. Durchführung von geselligen Veranstaltungen.



§4 Organisation

  1. der Vorstand bestaht aus:

    1. Erster Vorsitzender
    2. Zweiter Vorsitzender
    3. Erster Beisitzer
    4. Zweiter Beisitzer
    5. Erster Kassierer
    6. Zweiter Kassierer


    Nicht zum Vorstand gehören:

    1. Erster Kassenprüfer
    2. Zweiter Kassenprüfer


  2. Wahl des Vorstandes

    1. Der Vorsitzende wird durch die Jahreshauptversammlung auf 2 Jahre mit 2/3 Mehrheit gewählt. (Ungerade Jahre z.B.89,91, usw.) Kann ein Kanditat im 1.Wahlgang diese Mehrheit nicht erreichen, so genügt im 2.Wahlgang (Stichwahl) die einfache Mehrheit. Die Wahl muss in geheimer Abstimmung erfolgen.
    2. Der stv. Vorsitzende wird durch die Jahreshauptversammlung aud 2 Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt. (Gerade Jahre z.B. 90,92, usw.) Die wahl ist offen.
    3. Der 1.Beisitzer wird durch die Jahreshauptversammlung auf ein Jahr mit 2/3 Mehrheit gewählt.
    4. Der 2.Beisitzer siehe §4 Abs. 2c.
    5. Der erste Kassierer wird durch die Jahreshauptversammlung auf ein Jahr mit 2/3 Mehrheit gewählt. Kann ein Kanditat im 1.Wahlgang diese Mehrheit nicht erreichen, so genügt im 2.Wahlgang (Stichwahl) die einfache Mehrheit. Sollte nach der 2.Stichwahl Stimmengleichheit sein, so entscheidet das Los. Die Wahl muss in geheimer Abstimmung erfolgen.
    6. Der 2.Kassierer siehe §4 Abs. 2c.
    7. Verstößt ein Mitglied des Vorstandes gegen die in der Satzung festgelegten Pflichten, so kann auf Antrag von 10 ordentlichen Mitgliedern eine Abwahl erfolgen. Das Mitglied des Vorstandes ist mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder abgewählt.


  3. Aufgabe des Vorstandes

    1. 1. Vorsitzender
      • beruft Vorstandssitzungen und Versammlungen ein und führt den Vorsitz.
      • Führer der Uffz-Gemeinschaft
      • Initiator und Leiter von Veranstaltungen
      • Repräsendant
      • ist verantwortlich für die Erstellung des Jahresrechenschaftsberichtes und trägt die Verantwortung für die Organisation und Vorbereitung der Uffz-Versammlung.
    2. 2. Vorsitzender
      • übernimmt die Aufgaben des 1. Vorsitzenden bei dessen Abwesenheit
      • unterstützt den 1. Vorsitzenden in allen Belangen
      • hat Kontovollmacht zum Konto der Uffz-Gemeinschaft
      • hält die Geburtstagsliste auf dem neuesten Stand
    3. 1. Kassierer
      • hat Zugang zum Konto der Uffz-Gemeinschaft
      • hat Stimmrecht im Vorstand
      • verwaltet die Kasse der Uffz-Gemeinschaft
      • führt ein Kassenbuch über Ein- und Ausgänge
      • erstellt den Jahreskassenbericht und trägt diesen in der Jahreshauptversammlung vor
      • legt. 1/4 jählich das Kassenbuch den Kassenprüfern vor
      • informiert den Vorstand bei Außenständen eines Mitgliedes über 100,- DM
      • legt 1/4 jährlich dem Vorstand einen Kassenbericht vor
    4. 2. Kassierer
      • hat Stimmrecht im Vorstand
      • vertritt den 1. Kassierer bei Abwesenheit über 7 Tage
      • führt in der Abwesenheit des 1. Kassierers das Kassenbuch über Ein- und Ausgänge
      • führt die Abrechnung bei Abwesenheit des 1. Kassierers durch
      • führt bei Vorstandssitungen das Protokoll
    5. 1. Beisitzer
      • hat Stimmrecht im Vorstand
      • vertritt den 1. und 2. Vorsitzenden bei deren Abwesenheit
      • sorgt für Sauberkeit im Uffz-Raum
      • sorgt bei Festlichkeiten für Auf- und Abbau der notwendigen
      • Einrichtung und der Räumlichkeiten
  • Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 4 stimmberechtigte Vorstandsmitglieder anwesend sind. Seine Beschlüsse werden mir einfacher Mehrheit gefasst und den Mitgliedern der Uffz-Gemeinschaft bekanntgegeben.


  • § 5 Kassenprüfer

    1. Wahl und Aufgaben des 1. und 2. Kassenprüfers

      1. Wahl der Kassenprüfer Die beiden Kassenprüfer werden mit einfacher Mehrheit offen auf 1 Jahr in der Jahreshauptversammlung gewählt. Sie gehören nicht zum Vorstand.
      2. Aufgaben
        • Kontrollorgan der Uffz-Gemeinschaft gegenüber den Kassieren
        • Durchführung von mindestens 4 Kassenprüfungen im Kalenderjahr
        • Die Kassenprüfungen werden im Kassenbuch vermerkt
        • Entlastung des Kassieres in der Jahreshauptversammlung durch den zusammengefassten Kassenbericht.
      3. Bei festgestellten Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung ist sofort der 1. Vorsitzende zu verständigen.



    § 6 Jahreshauptversammlung

    1. Die Jahreshauptversammlung muss im ersten Quartal jeden Jahres durchgeführt werden. Der Termin muss mindestens 14 Tgae vorher durch Aushang den Mitgliedern bekanntgegeben werden. Mitglieder, die sich im Urlaub befinden oder kommandiert sind, werden schriftlich eingeladen. Die zur RakSlw USA kommandierten Soldaten werden nicht eingeladen.


    2. Die Tagesordnung muss enthalten:

      • Kassenbericht der Uffz-Kasse
      • Entlastung des alten Vorstand
      • Wahl und Vorstellung des neuen Vorstandes
      • Verschiedenes


    3. Die Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig bei mindestens 50% Anwesenheit aller ordentlichen Mitglieder.



    § 7 Versammlungen und Veranstaltungen

    1. Jedes Quartal muss mindestens eine ordentliche Versammlung der Uffz-Gemeinschaft stattfinden. Der Termin muss allen ordentlichen Mitgliedern durch Aushang 10 Tage vorher bekanntgegeben werden.


    2. Vorschläge und Änderungsanträge zur Satzung der Uffz-Gemeinschaft müssen mindestens 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung beim Vorstand eingehen.

    3. Eine außerordentliche Versammlung der Uffz-Gemeinschaft kann
      • durch den Vorstand oder
      • auf schriftlichen oder mündlichen Antrag, durch mindestens 5 ordentliche Mitglieder der Uffz-Gemeinschaft einberufen werden.




    4. Abstimmungen werden offen durch Handheben durchgeführt. Nur auf Antrag und einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder der Versammlung wird durch Stimmzettel abgestimmt.


    5. Die Versammlung der Uffz-Gemeinschaft ist beschlussfähig, wenn mehr als 50% der ordentlichen Mitglieder anwesend sind. Satzungsänderungen sind nur bei 50% Anwesenheit der ordentlichen Mitglieder möglich und es bedarf der 2/3 Mehrheit.


    6. An der Versammlung der Uffz-Gemeinschaft nehmen nur ordentliche Mitglieder teil. Außerordentliche Mitglieder können durch den Vorsitzenden zur Versammlung eingeladen werden, haben aber kein Stimmrecht.


    7. Uffz-Veranstaltungen

      1. Als traditionelle Veranstaltungen der Uffz-Gemeinschaft sind folgende Veranstaltungen jedes Jahr zu planen:

        • Nikolausfeier (nur bei Resonanz)
        • Kartenabende
        • Fleischlotto
        • Familientag
        • Sommerfest
        • Bierabende


      2. Zu den Veranstaltungend der Uffz-Gemeinschaft kann jedes Mitglied Gäste einladen, mit Ausnahme beim Fleischlotto. Beim Fleischlotto ist nur die Ehefrau oder die Lebensabschnittsgefährtin eingeladen.


    8. Die Vorbereitungen bedürfen der regen Mitarbeit aller Mitglieder



    § 8 Beitrag

    1. Der Beitrag wird auf monatlich 4,- DM festgelegt. Eine Beitragsänderung bedarf der Abstimmung durch die Mitglieder der Uffz-Gemeinschaft mit einfacher Mehrheit.

    2. Der Beitrag von jedem Mitglied wird jährlich im Voraus gezahlt. Zahlungstermin ist der Januar eines jeden Jahres.
    3. Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

    4. Außerordentliche Mitglieder zahlen den Beitrag von 4,- DM pro Monat.

    5. Eine Rückerstattung der gezahlten Jahresbeiträge bei Ausscheiden, oder einer Versetzung ist möglich. Bei Austritt eines Mitglieds wird der Beitrag nicht erstattet.

    6. Die Finanzierung von gesellschaftlichen veranstaltungen werden durch Überschüsse und durch Umlagen (Eintrittsgelder) gedeckt.

    § 9 Zuwendung aus besonderem Anlaß

    1. Zuwendungen bekommen alle ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder.

    2. Zuwendungen gewährt bei: - Hochzeit, Blumen bzw. Geschenk DM 50,- - Geburt, Geschenk für die Ehefrau DM 35,- - Revier- oder Krankenhausaufenthalt eines Mitgliedes über einen längeren Zeitraum wird von Fall zu Fall entschieden - Geschenk oder Urkunde für Ausscheidende bzw. versetzte Mitglieder DM 25,-

    3. Der Vorsitzende har einen regen kontakt zum Staffelchef und Staffelfeldwebel zu pflegen, um über die in

    § 9 Abs. 2 abgesprochenen Anlässe informiert zu sein. Jedes Mitglied verpflichtet sich, besondere Anlässe dem Vorstand mitzuteilen.

    § 10 Sonstige Ausgaben

    1. der Vorstand kann mit einfacher Mehrheit über Ausgaben einmaliger Art, in Höhe von 300,- DM für Veranstaltungen oder Anschaffungen entscheiden. (traditionsveranstaltungen § 7 Abs. 6 sind hiervon nicht betroffen.)

    2. Über alle sonstigen Ausgaben entscheidet die Uffz-gemeinschaft in einer außerordentlichen Versammlung mit einfacher Mehrheit.

    § 11 Uffz-Raum

    1. Der Vorsitzende übernimmt den Uffz-raum und führt ihn mit seinem Vorstand unter reger Mitarbeit aller Mitglieder.

    2. Die Raumordnung und Änderung zur Raumordnung wird durch die Versammlung der Uffz-Gemeinschaft mit einfacher Mehrheit beschlossen.

    § 12 Auflösung der Uffz-Gemeinschaft

    1. Auflösung

    a) Erfolgt bei Auflösung der 1. Staffel b) Zur Auflösung der Uffz-Gemeinschaft auf Antrag ist eine Mehrheit von 3/4 aller eingetragenen Mitglieder erforderlich.

    2. Das bei der Auflösung vorhandene Kapital- und Sachvermögen fließt dem Soldatenhilfswerk zu.

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