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Die Wappen 1./Flugabwehrraketengruppe 38

Das Wappen mit dem MarienkäferDas Wappen des 1.Flugabwehrraketenbataillons 38.

Das Wappen mit dem Marienkäfer hat einen recht interessanten Hintergrund.

Im Sommer 1977 hatte die 1./38 teilweise kein Waffensystem, es war zur Improved Umrüstung. Die BCOs waren also arbeitslos. In diesem besagten Sommer gab es im Land eine Marienkäferplage, bis heute habe ich so etwas nicht wieder gesehen. Der damalige Chef Cleve rief zu einer Wappensuche für die 1./38 auf. Ein Innendienstkranker BCO Edgar Ingwersen kam dann auf die glorreiche Idee es mal mit einem Marienkäfer auf einer Missile zu versuchen. Der erste Entwurf wurde von unserem Spieß Becke auf der Heckpartie von seinem VW 181 abgebildet. Und nun haben wir es schon fast 30 Jahre auf dem Buckel.

Detlef Belbe

Das Wappen der 1.Flugabwehrraketengruppe 38Das Wappen der 1.Flugabwehrraketengruppe 38.


Das viergeteilte Wappen der 1.Staffel der Flugabwehrraketengruppe 38 zeigt rechts, auf rotem Grund den HAWK-Flugkörper. Links auf weißem Grund ist das Wahrzeichen der Stadt Husum, als Ausdruck der Erinnerung an den schönen Standort am Meer, abgebildet. Der obere und untere teil des Wappen symbolisiert die regionale Zugehörigkeit des Standortes Bad Arolsen. Oben der Löwe als Wappentier Hessens und im unteren Teil der Waldecksche Stern kombiniert mit dem Stern der NATO.

Dieses Wappen wurde nie offiziell eingetragen.

Das Wappen der 1. Flugabwehrraketengruppe 14Das Wappen der 1. Flugabwehrraketengruppe 14


Das Wappen der 1. Flugabwehrraketengruppe 14 enthält, wie auch das Wappen der 1./38, den hessischen Löwen und den Waldecker Stern. Die drei HAWK-Flugkörper mit Schweif erinnern an das Wappen des Flugabwehrraketenbataillons 38, auf dem die drei HAWK-Flugkörper in der selben Anordnung zu sehen waren.

Bedeutung der Tine:

die TineIm Jahre 1902 errichteten die Husumer mitten auf ihrem Marktplatz ein Denkmal, das an eine Stiftung Catharine Assmussen und August Friedrich Woldsen für die Stadt Husum erinnern sollte. Was dann tatsächlich aus diesem Denkmal wurde, hat nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Zweck zu tun. Denn tatsächlich wurde der Brunnen zu einem Denkmal für die Seefahrt und Fischerei. Der Schöpfer des Marktbrunnens, der in Husum 1855 geborene Bildhauer Adolf Brütt, wählte nämlich als Brunnenfigur eine stattliche Fischersfrau deren Rock vom Wind zerzaust ist und die nach Westen zum Meer blickt. Die dargestellte Frau war eine Frau aus ihren Reihen. Und deswegen wird der Brunnen bis heute von den Husumern liebevoll, kurz und bündig die Tine genannt.